»Ich forsche und arbeite wissenschaftlich, weil ich ein tiefes Interesse daran habe, Zusammenhänge wirklich zu verstehen – jenseits von einfachen Erklärungen. Mich fasziniert die Komplexität der Welt, und wissenschaftliches Arbeiten eröffnet mir die Möglichkeit, differenzierter zu denken, zu lernen und offen für verschiedene Perspektiven zu bleiben.«
Forschen
Als Sängerin und Musikpädagogin ist Annika Boos auch wissenschaftlich forschend im Feld der Musikpädagogik tätig. Ihr besonderes Interesse gilt der Verbindung von künstlerischer und pädagogischer Praxis, gesellschaftlicher Teilhabe und der Wirkung von Musik.
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Von 2021 studierte sie im wissenschaftlichen Masterstudiengang Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, den sie Anfang 2026 abschloss. In ihrer Masterarbeit geht sie der Frage nach, welche unterschiedlichen Formen von Anerkennung Musikschaffende unterschiedlicher Tätigkeitsfelder erhalten und befasst sich dort mit der Macht von und durch Anerkennung und den Folgen von sanktionierter Anerkennung.
Eine erste wissenschaftliche Veröffentlichung findet sich bei üben & musizieren.research: „Optimalfall Solist – Ein Aushandlungsprozess von beruflicher Identität“ im Rahmen der MiKADO-Musik Crowdsearch-Studie.
Bereits während ihres künstlerisch-pädagogischen Studiums beschäftigte sie sich mit musikpädagogischer Praxis im Kontext gesellschaftlicher Fragestellungen: In ihrer Diplomarbeit zum Thema „Singen für und mit alten Menschen – Vokale Interaktionsmusik mit Senior*innen“ widmete sie sich dem Potenzial von Musik in der Lebensbegleitung.
Aktuell forscht sie zu Statusdifferenzen von Musiker:innen bezüglich unterschiedlicher beruflicher Tätigkeitsfelder.
{{title}}Optimalfall Solist{{/title}} Boos – Optimalfall Solist (2026) auf üben & musizieren.research
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{{title}}Aktuelle Vita{{/title}}
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{{title}}Aktuelle Vita (Kurzfassung){{/title}}
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{{title}}Hochkant Portraitfoto (von Caroline Schreer){{/title}}
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{{title}}Querkant Portraitfoto (von Caroline Schreer){{/title}}
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{{title}}Tabellarischer Lebenslauf{{/title}}
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{{title}}Reportage über Annika Boos' Arbeit auf den Philippinen{{/title}}
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Termine
Clara Schumann großes Verdienst war die Vernetzung der Musik Europas durch ihre Kunst. In europaweiten Konzerten setzte sich die Pianistin und Komponistin ihr Leben lang für die Werke ihrer Zeitgenossen ein. Dazu gehörten Frédéric Chopin, Franz Liszt, Johannes Brahms, Felix Mendelssohn-Bartholdy und natürlich ihr Mann, Robert Schumann. Von besonderer Bedeutung war ihre Freundschaft zu Pauline Garcia-Viardot, der zu Unrecht in Vergessenheit geratenen großen spanisch / französischen Sängerin, Pianistin und Komponistin. Beide Künstlerinnen waren international gefeiert und machten die europäische Musik bis nach Russland populär. Die Kunst- und Musiklehrerin Dr. Marlene Baum, die Sopranistin Annika Boos und der Pianist Igor Parfenov erinnern auf besondere Art an das Leben und Schaffen der begnadeten Musikerin. Einlass ca. 19:30 Uhr EUR 22,00 / 12,00 (ermäßigt) EUR 20,00 / 12,00 (ermäßigt) im Vorverkauf
„Du bist kostbar“ lautet das Motto des Deutschen Evangelischen Kirchentags 2027 in Düsseldorf. Darauf soll der Abend mit Lesung, Musik und Gespräch einstimmen. Ausgehend von ihrem Buch „Umarmen und Loslassen“ erzählen Shabnam und Wolfgang Arzt über ihr Leben mit ihrer Tochter Jael, die mit Trisomie 18 geboren wurde, einer Diagnose, die kaum Überlebenschancen ließ. Was folgte, waren dreizehn Jahre intensiven Lebens, geprägt von Liebe, Herausforderung und einer besonderen Lebenslust. Musikalisch gestaltet wird der Abend live von Annika Boos und Marco Lombardo. Mit Stimme, Instrumenten und eigenen Klangräumen schaffen sie einen Zugang zu dem, was sich Worten oft entzieht. „Du bist kostbar“ ist kein Abend über ein Schicksal, sondern über das Leben, seine Brüche, seine Tiefe und das, was bleibt. Eine Veranstaltung der Evangelischen CityKirche, der Synodalbeauftragten des Deutschen Evangelischen Kirchentags, Martina Köster-Schneider, Shabnam und Wolfgang Arzt in Kooperation mit dem Kinderhospiz, dem ambulanten Hospiz, dem stationären Hospiz und dem Familientrauerzentrum.
