»Musik kann uns dazu befähigen uns auszudrücken, uns zu zeigen und neu zu erleben. Durch Musik können wir lernen unseren Klang - unsere Stimme - zu finden und sie zu erheben, aber auch anderen zuzuhören und ihnen Raum zu geben. Raum halten, präsent sein - sich ausdrücken und zuhören, sind wichtige Faktoren für ein gelungenes Miteinander. Mir ist es wichtig, dass Menschen, egal welchen Alters und welcher Herkunft, die Möglichkeit bekommen, Musik als ihre Sprache zu erlernen.«
Pädagogischer Ansatz
Neben ihrer Arbeit als Sängerin, ist Annika Boos auch als Musikpädagogin tätig, mit dem Schwerpunkt Elementare Musikpädagogik. Seit ihrem Diplomabschluss in Elementarer Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (HfMT Köln) mit dem Hauptfach Gesang und ihrem wissenschaftlichen Master in Musikpädagogik widmet sie sich dem Singen als Ausdruck von Begegnung, Gemeinschaft und Teilhabe – insbesondere in der Arbeit mit Kindern, älteren Menschen und inklusiven Gruppen.
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Ihre musikpädagogische Arbeit ist geprägt von Offenheit, Experimentierfreude und dem Wunsch, Räume für gemeinsames Klingen zu schaffen. Dafür leitet sie musikalische Früherziehung in Kindergärten, Kompositionsworkshops für Grundschulkinder, gibt Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte und gestaltet Formate wie WirStimmen – ein offenes Singangebot. Die Arbeit im Kinder- und Jugendhospiz Burgholz in Wuppertal liegt ihr besonders am Herzen, ebenso wie inklusive und intergenerationelle Musikangebote.
Neben ihrer pädagogischen Tätigkeit entwickelt sie auch künstlerisch-pädagogische Projekte, darunter das das Familienkonzert Schwebende Elefanten oder das musikgeragogische Projekt frisch gesungen!, für das sie 2014 den Förderpreis des Hochschulwettbewerbs der Rektorenkonferenz deutscher Musikhochschulen in Kooperation mit dem Verband deutscher Musikschulen im Fach Musikpädagogik gewann. Als Teil der Mitmach-Oper Nils Karlsson Däumling steht sie seit 2018 auf zahlreichen Bühnen – von der Elbphilharmonie über die Deutsche Oper am Rhein bis zu Kindertagesstätten in ganz Nordrhein-Westfahlen.
Annika Boos ist seit vielen Jahren in der Hochschullehre tätig: mit Lehraufträgen für Gesangsdidaktik, Praxisgruppen Gesang, berufspraktisches Singen und Stimmbildung – insbesondere an der HfMT Köln am Standort Wuppertal. Ab Oktober 2026 übernimmt sie dort die Professur für Elementare Musikpädagogik.
Hörproben
2025:
{{title}}voices unbound – Konzert und Workshop{{/title}} / Genreübergreifende Gesangsstile von klassischem Gesang, bis heavy metal death growls, Kehlkopfgesang, Obertongesang und Distortioneffekten (Klassik, Chanson, Pop, Rock, Neue Musik){{divider}}
2024:
{{title}}Liedkomposition für Singende Krankenhäuser e.V. – „Alles hat seine Zeit“, veröffentlicht als Liedpostkarte{{/title}}{{divider}}
Seit 2023:
{{title}}Schwebende Elefanten – Kinder- und Familienkonzert für Menschen ab 2 Jahren{{/title}} / Zum Mitsingen, Lauschen und Mittanzen / Wuppertaler Bühnen / Kindertagesstätten in Wuppertal{{divider}}
Seit 2018:
{{title}}Nils Karlsson Däumling - Mitmach-Oper für Menschen ab 3 Jahren{{/title}} / Mitentwicklung und Durchführung / über 120 gespielte Vorstellungen: Deutschen Oper am Rhein / Elbphilharmonie / Theater Dortmund / Oper Bonn / Wuppertaler Bühnen / Kindertagesstätten in NRW{{divider}}
Seit 2015:
{{title}}regelmäßige Musik-Workshops{{/title}} / z.B. in der Thomaskirche, Wuppertal, im Kinder- und Jugendhospiz Burgholz, mit der Vereinten Evangelischen Mission, mit Chören in ganz NRW{{divider}}
2013–2015:
{{title}}frisch gesungen! Interaktionsmusik für Senior:innen und Erkrankte{{/title}}{{divider}}
2014:
{{title}}Förderpreis: Hochschulwettbewerb der Rektorenkonferenz deutscher Musikhochschulen{{/title}} / Leitung, Konzeption, Organisation, Durchführung / Haus Vita, DRK-Schwesternschaft, Wuppertal / Haus Vivo - für Langzeitbeatmete (DRK-Schwesternschaft, Wuppertal)
2014:
{{title}}Förderpreis des Hochschulwettbewerbs der Rektorenkonferenz deutscher Musikhochschulen{{/title}} in Kooperation mit dem Verband deutscher Musikschulen im Fach Musikpädagogik für das Projekt »frisch gesungen!«
Vergangene Projekte
06/17/2025 – Kammerchorkonzert – Familie Mendelssohn
Auf dem Programm stehen geistliche und weltliche a-cappella- Werke dreier Mitglieder der Familie Mendelssohn – von Fanny Hensel, der großen Schwester, über Felix Mendelssohn-Bartholdy bis zu Arnold Mendelssohn, dem Großneffen.
Freuen Sie sich auf ein vielfältiges Repertoire von vier- bis achtstimmiger Chormusik, das die beeindruckende musikalische Bandbreite dieser Künstlerfamilie beleuchtet.
Leitung: Prof. Dr. Barbara Rucha, Annika Boos
{{title}}Aktuelle Vita{{/title}}
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{{title}}Aktuelle Vita (Kurzfassung){{/title}}
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{{title}}Hochkant Portraitfoto (von Caroline Schreer){{/title}}
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{{title}}Querkant Portraitfoto (von Caroline Schreer){{/title}}
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{{title}}Tabellarischer Lebenslauf{{/title}}
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{{title}}Reportage über Annika Boos' Arbeit auf den Philippinen{{/title}}
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Termine
Clara Schumann großes Verdienst war die Vernetzung der Musik Europas durch ihre Kunst. In europaweiten Konzerten setzte sich die Pianistin und Komponistin ihr Leben lang für die Werke ihrer Zeitgenossen ein. Dazu gehörten Frédéric Chopin, Franz Liszt, Johannes Brahms, Felix Mendelssohn-Bartholdy und natürlich ihr Mann, Robert Schumann. Von besonderer Bedeutung war ihre Freundschaft zu Pauline Garcia-Viardot, der zu Unrecht in Vergessenheit geratenen großen spanisch / französischen Sängerin, Pianistin und Komponistin. Beide Künstlerinnen waren international gefeiert und machten die europäische Musik bis nach Russland populär. Die Kunst- und Musiklehrerin Dr. Marlene Baum, die Sopranistin Annika Boos und der Pianist Igor Parfenov erinnern auf besondere Art an das Leben und Schaffen der begnadeten Musikerin. Einlass ca. 19:30 Uhr EUR 22,00 / 12,00 (ermäßigt) EUR 20,00 / 12,00 (ermäßigt) im Vorverkauf
„Du bist kostbar“ lautet das Motto des Deutschen Evangelischen Kirchentags 2027 in Düsseldorf. Darauf soll der Abend mit Lesung, Musik und Gespräch einstimmen. Ausgehend von ihrem Buch „Umarmen und Loslassen“ erzählen Shabnam und Wolfgang Arzt über ihr Leben mit ihrer Tochter Jael, die mit Trisomie 18 geboren wurde, einer Diagnose, die kaum Überlebenschancen ließ. Was folgte, waren dreizehn Jahre intensiven Lebens, geprägt von Liebe, Herausforderung und einer besonderen Lebenslust. Musikalisch gestaltet wird der Abend live von Annika Boos und Marco Lombardo. Mit Stimme, Instrumenten und eigenen Klangräumen schaffen sie einen Zugang zu dem, was sich Worten oft entzieht. „Du bist kostbar“ ist kein Abend über ein Schicksal, sondern über das Leben, seine Brüche, seine Tiefe und das, was bleibt. Eine Veranstaltung der Evangelischen CityKirche, der Synodalbeauftragten des Deutschen Evangelischen Kirchentags, Martina Köster-Schneider, Shabnam und Wolfgang Arzt in Kooperation mit dem Kinderhospiz, dem ambulanten Hospiz, dem stationären Hospiz und dem Familientrauerzentrum.

